Auch in guten Hochwildrevieren findet man Paßstangen von starken Hirschen

 

nicht  jeden Tag. Ist der Hirsch dazu noch bekannt, lohnt sich das Aufsetzen in

 

jedem Fall. Neben den üblichen Metallschädeln mit kurzer oder langer Nase,

 

liegt insbesondere bei guten Abwurfstangen der Reiz in der Verwendung von

 

Echtschädeln. Nach Anpassen der Rosenstöcke, passgenauem Angleichen der

 

Übergänge zwischen Schädel und Stangen, sowie dem schädelechten Einfärben, 

 

ist das Ergebnis von einer echten Trophäe nicht mehr zu unterscheiden.

 

 

 

 

 

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Viele Stangen werden erst nach Monaten gefunden und haben durch Witterung

 

und Mäusefraß Schaden genommen. In diesen Fällen liegt vor einem Aufsetzen

 

zunächst einmal die Reparatur und farbliche Überarbeitung.

 

 

Bei nachfolgendem Beispiel handelt es sich um Paßstangen, die nicht aus dem

 

gleichen Jahr stammen, jedoch dem bekannten Hirsch eindeutig zugeordnet

 

werden konnten. Die linke Stange fand man völlig unversehrt kurz nach dem

 

Abwerfen, die rechte Stange lag bereits mindestens ein Jahr im Wald, war stark

 

angefressen und ausgeblichen.

 

 

 

 

Vor allem die Krone mußte an vielen Stellen ausgebessert, anschließend die Perlung

 

an den Reparaturstellen nachgeschnitten werden. Im letzten Schritt erfolgte die

 

farbliche Anpassung an die unversehrte Stange.

 

 

 

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Die beiden ersten Bilder zeigen die fertigen, verspachtelten und geschliffenen

 

Rosenstöcke des Echtschädels vor dem Färben. Man erkennt noch den Über-

 

gang von Glasfaser zum Schädelknochen.

  

 

 

Manchmal lohnt es sogar, Stangen von unterschiedlichen Hirschen auf einen 

 

Schädel aufzusetzen. Hier zwei Beispiele:

 
                         
 

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